Problembereiche:

 
An der Einmündung ab v.-Kahr- Straße wurden bei einer Verkehrs- zählung am Donnerstag, 7.10.10 im Auftrag des Planungsreferats der Landeshauptstadt München 28.000 Fahrzeuge täglich gezählt. Davon biegen 8.500 in die Allacher Straße ein. 150 LKW's und Busse donnern täglich durch die Straße. Laut Lärmschutzkarte 2007 der Stadt München werden in der Allacher Straße 65 – 70 dBA erreicht. Nachts beträgt der Lärm 55 – 60 dBA.


Wir wollen die Bekämpfung des Straßenlärms aus Gesundheitsgründen. Die für die Allacher Straße ermittelten Lärmwerte sind in einem Bereich, der nach Auffassung von Gesund-heitsexperten die kritische Grenze zur Gesundheitsgefährdung längst überschritten hat.


„Der Lärmschutz rangiert auf der Stadtrats- agenda weit hinten“ rügt das Münchner Forum in seiner online Veröffentlichung 05/2012 die Lärmschutzdiskussion im Rathaus vom April 2012
www.muenchner-forum.de

Hinzu kommt die ganze Problematik der Schulwegsicherheit. Unsere Kinder können heute nicht ruhigens Gewissens die Allacherstrasse überqueren.

Es fehlen Zebrastreifen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 um unsere Kinder nicht zu gefährden.


Die Verkehrsberuhigung zur Steigerung der Umweltqualität generell, zur Minderung von Feinstaubbelastungen und zurVerbesserung des Wohnumfelds ist gefährdet. Die Lebensqualität ist eingeschränkt und Erholung in den Gärten, auf Balkonen und Terrassen ist nicht mehr möglich.
Die Allacher Bahnunterführung wurde statt des Bahnübergangs von der Deutschen Bahn für 2,8 Mio. DM für Fußgänger und Radfahrer laut Beschluss vom 21.5.1980 genehmigt und der Stadt am 5.10.1987 fertig über- geben. Die Gesamtbreite der Unterführung war da- mals 6 m. Bereits während der Bauzeit beantragte der BA 38 u. die Stadträte Dr. Uhl und Zöller gegen den Einspruch der Bürger mit 500 Unterschriften die Durchfahrt für PkW's. Mit Beschluss des Bauaus- schusses vom 25.11.86 wurde das Bauwerk auf 7 m verbreitert. Die Mehr-kosten v. 800 000 DM trug die Stadt. Die Fahr- bahn war auf 3,50 m be- grenzt, so dass nur 1 PKW die Unterführung befahren konnte und der Durchfahrtverkehr ausgeschlossen blieb. Das reduzierte die stündliche KFZ-Zahl von bisher 600 / Stunde auf dem Bahnübergang laut Prognose auf ca. 400 Fahrzeuge / Tag.Trotz des noch immer gültigen Stadtratsbeschlusses wurde die Fahr- bahnbreite der Unterführung im Jahr 2008 auf 4,50 m verbreitert und die Verkehrsberuhigung dem Durchgangsverkehr geopfert. Heute benutzen über 8000 Fahrzeuge die Unterführung täglich als Schlupfloch u. Abkürzung und umgehen auch die Geschwindigkeitskontrollen u. Ampeln auf der v.-Kahr-Straße. Dies sollte laut Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung u. Bauordnung vom 17. Juli.1985 S. 5 ausgeschlossen werden.
Wir wollen Verkehrsberuhigung und mehr Verkehrssicherheit vor allem im Bereich der Bahnunterführung Allacher Straße.
Der Lärm für die Anlieger wird unerträglich.
Die Stadt will von den noch immer gültigen Beschlüssen nichts mehr wissen. Wir wollen, dass die Beschlüsse der Stadt beachtet werden und auch verkehrsmindernde Maßnahmen, wie sie im Jahr1987 gemäß den Anforderungen der Stadträte Dr. Uhl und Zöller laut Antrag vom 6.6.1985 bereits beschlusskonform vorhanden waren und trotz Anträgen von 8 Bürgern bis heute nicht wieder angebracht wurden.


Siehe untenstehender Stadtratsbeschluss vom 25.6.1985 und Beschluss des Bauausschusses vom 25.11.1986